Speisekarten & Menükarten

Eine Speisekarte ist keine Visitenkarte mit Preisliste. Sie ist das wahrscheinlich am häufigsten benutzte Markenstück eines Restaurants und gleichzeitig das mit der größten Aufenthaltszeit. Wer drei Minuten in der Karte liest, entscheidet in diesen drei Minuten nicht nur, was er isst, sondern auch, ob er wiederkommt. Wir gestalten Speisekarten und Menükarten deutschlandweit so, dass sie für Gast und Service gleichermaßen funktionieren, mit Materialien, die fünf Saisons durchhalten und einer Logik, die mit der Küche wächst.

Was eine gute Karte unterscheidet

Reihenfolge zuerst. Gäste lesen oben links, dann unten rechts, dann den Rest. Was verkauft werden soll, gehört in die Sichtachsen. Preise stehen rechts, nicht in einer separaten Spalte, weil das den Lesefluss schneidet und die Karte teurer wirken lässt als sie ist. Beschreibungen werden kurz gehalten: drei bis fünf Hauptzutaten, keine Marketing Adjektive. Wer dreimal liest, bestellt nicht.

Materiell empfehlen wir je nach Haus: Für Cafés und schnelle Mittagsstandorte ein abwischbarer Karton oder ein Wachstuch Bezug, der nach hundert Wischbewegungen noch funktioniert. Für Restaurants mit Saisonwechsel eine Lederhülle im A4 oder A5 Format mit austauschbarem Innenblatt aus 120 bis 170 g Naturpapier, das alle vier Wochen ohne Designaufwand neu gedruckt wird. Für Premium Häuser ein Naturkarton mit Heißfolienprägung und Bindung. Wir empfehlen, was zum Service Konzept passt, nicht was im Pinterest Mood Board steht.

Wie die Karte im Markensystem hängt

Die Karte ist Teil eines größeren Drucksachen Satzes. Sie spricht mit der Getränkekarte, dem Restaurant Stationery Set und der Kreidetafel am Eingang, idealerweise aus derselben Schriftfamilie und Farbpalette. Wenn ein Café Branding parallel entsteht, bauen wir die Karte als ersten Schritt, weil sie der Touchpoint mit der längsten Lesezeit ist. Ein typisches Projekt liegt zwischen 1.200 € und 4.500 €, je nach Format, Material und Sprachversionen. Wir nennen den Rahmen vor dem Angebot ehrlich.

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Lesbar bei Kerzenlicht und Tageslicht

Typografie, Kontrast und Zeilenabstand werden so gewählt, dass die Karte am Abendtisch genauso funktioniert wie beim Mittagsservice am Fenster.

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Saisonkarte ohne neuen Designauftrag

Die Karte wird als Template aufgebaut, mit klar definierten Bereichen für tagesaktuelle Gerichte. Saisonwechsel passiert in einer Stunde, nicht in einem Projekt.

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Material, das die Theke aushält

Wachstuch, Lederhülle, abwischbarer Karton oder austauschbares Innenblatt. Wir empfehlen den Aufbau so, dass die Karte fünf Saisons durchhält, nicht eine.

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Service Logik vor Designauftritt

Eine Karte ist ein Werkzeug für den Service, nicht eine Ausstellungsfläche. Reihenfolge, Gruppierung und Preisplatzierung folgen der Bestelllogik.

Häufige Fragen

Eine reine Speisekartengestaltung mit Layout, Druckdaten und Empfehlung zu Material und Druckerei liegt typischerweise zwischen 1.200 € und 4.500 €. Mit Lederhülle, austauschbarem Innenblatt oder mehreren Sprachversionen kommt der Wert in die obere Spanne. Im Verbund mit einem [Café Branding](/branchen/gastronomie/cafe) wird der Karten Anteil günstiger.

Vom Briefing bis zum Andruck sind 3 bis 6 Wochen realistisch. Wenn die Marke schon steht und die Gerichteliste final ist, geht es schneller. Wenn parallel ein Logo entwickelt wird, planen wir die Phasen nacheinander.

Für Karten mit Speisen Bewegung und Saisonwechseln arbeiten wir gerne mit Lederhülle und austauschbarem Innenblatt aus 120 g bis 170 g Naturpapier. Für robuste Mittagskarten Wachstuch oder ein wipe down beschichteter Karton. Bei Premium Häusern kommt ein Naturkarton mit Heißfolienprägung in Frage.

Ja. Wir bauen die Karte so, dass Deutsch und Englisch nebeneinander stehen oder als gedrehte Doppelseite gelesen werden. Für Touristenstandorte hat sich die Variante mit Hauptsprache vorne und Übersetzung in kleinerem Schriftgrad bewährt.

Ja. Restaurants in jeder Region Deutschlands gehören zur normalen Projektlandschaft. Briefings, Layout Runden und Andruck Abstimmungen laufen vollständig remote. Versand der fertigen Karten direkt aus der Druckerei oder Bindewerkstatt.

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Erzähl mir kurz, worum es geht — in einem 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob und wie wir zusammen arbeiten.