Branding für Bars und Pubs
Eine Marke, die Charakter zeigt, bevor das erste Glas serviert wird, von Schriftzug an der Tür bis zur Getränkekarte mit Knick. Für Bars und Pubs deutschlandweit.
Eine Bar hat vielleicht zehn Minuten. Die Schwelle, das Licht, der erste Blick auf die Karte. Wer in dieser Sequenz nicht klar positioniert ist, verliert den Gast an die nächste Tür im Quartier. Und das passiert öfter, als man denkt, weil viele Bars zwar ein Konzept im Kopf haben, aber kein Bild davon nach außen.
Was eine Bar-Marke leisten muss
Bars unterscheiden sich härter voneinander als Restaurants. Eine Naturwein-Bar will nicht für eine Cocktailbar gehalten werden. Ein Punk-Pub nicht für eine Hotel-Lounge. Diese Trennschärfe ist keine Marketingfrage, sondern eine Frage der Erwartung. Ein Gast, der die Marke missversteht, ist ein Gast, der enttäuscht wird.
Laut DEHOGA Bundesverband wächst der Anteil konzeptgetriebener Gastronomiebetriebe kontinuierlich. Speakeasy-Bars, Craft-Beer-Lokale, Weinbars mit Naturwein-Fokus, Sportsbars mit Live-Übertragung. Wer in dieser Vielfalt auffällt, braucht mehr als ein Logo auf der Tür.
Die Getränkekarte ist dabei das wichtigste Stück Markenmaterial, das Gäste in den Händen halten. Wir bauen sie als modulares System. Wochenend-Specials, saisonale Cocktails, neue IPAs oder ein gewechseltes Stout kommen rein, ohne dass jedes Mal eine neue Karte gesetzt werden muss. Das spart Geld. Und es hält die Marke konsistent, weil Layout, Schrift und Farbe nicht bei jedem Update kippen.
Die Visuelle Identität liefert den Rahmen dafür. Schrift, Farbpalette, Bildwelt, Tonfall. Das gilt genauso für die Fassadengestaltung, die Beschilderung am Eingang, den Schaufensterauftritt. Bars werden im Dunkeln entdeckt. Wir denken alle Touchpoints so, dass die Marke auch nach 22 Uhr funktioniert.
Vom Glaspark bis zum Merch-Regal
Ein typisches Bar-Projekt umfasst Logo-Design und Markenidentität, das komplette Karten-System (Cocktailkarte, Bierkarte, Spirituosenkarte, Bar Food), Coaster, Streichholzschachteln, Aufkleber und Banderolen. Dazu kommt ein schlanker Webauftritt mit Karte und Öffnungszeiten, weil das heute niemand aus dem Quittungsblock abliest.
Bei Bars mit Live-Programm, DJ-Reihen oder Konzerten kommen Plakate, Flyer und Merch dazu. T-Shirts, Tote Bags, Aufkleber. Material, das Gäste freiwillig tragen und damit zur Werbefläche wird. Das funktioniert aber nur, wenn das Design gut ist. Generisches Merch bleibt im Schrank.
Für Veredelungen nutzen wir je nach Konzept Heißfolienprägung, Blindprägung oder Letterpress, besonders bei Barmenüs und Spirituosenkarten, die ein bestimmtes Preisniveau kommunizieren sollen. Risographie eignet sich gut für Coaster und Programmhefte in kleineren Auflagen.
Schaut euch auch an, was wir für Restaurants oder im Bereich Craft-Getränke und Destillerien gemacht haben. Und falls das Projekt Weinpositionierung mitbringt, ist das Weingut Werner Beispiel bei den Referenzen einen Blick wert.
Wie wir arbeiten
Wir fragen nach dem Sortiment, nach Preispunkten, nach der Musik am Donnerstag und am Samstag, nach dem Bardesign, das schon steht. Wer die Gäste sind, was sie bestellen, warum sie wiederkommen. Daraus baut sich eine Marke, die nicht alle drei Jahre überholt werden muss.
Wenn ihr noch am Konzept seid, hilft ein Markenworkshop dabei, die Positionierung zu schärfen, bevor das erste Moodboard entsteht. Das spart später Schleifen. Bars, die im Workshop anfangen, kommen deutlich fokussierter in die Gestaltungsphase.
Alle Projekte laufen vollständig remote. Briefings, Präsentationen, Andrucke. Wer möchte, bekommt Andrucke per Post. Vor-Ort-Termine zur Eröffnung oder für Fototermine organisieren wir separat.
- 01
Getränkekarte als Hausstil
Eine Bar lebt von ihrer Karte. Cocktails, Bier, Wein, Spirituosen. Wir bauen ein System, das Sortenwechsel, Spezialitäten und saisonale Editionen aufnimmt, ohne jedes Mal neu gesetzt zu werden.
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Sichtbarkeit auch nach 22 Uhr
Bars werden im Dunkeln entdeckt. Wir denken Fassade, Leuchtschrift, Schaufenster und Eingang so, dass die Marke auch nach Einbruch der Dunkelheit funktioniert, nicht nur im Pressefoto.
- 03
Charakter statt Stilkatalog
Speakeasy, Naturwein-Bar, Sportsbar, Punk-Pub. Jedes Konzept braucht eine eigene Tonlage. Wir machen die Bar nicht generisch, sondern verstärken, was sie tatsächlich ist.
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Merchandise, das mitgenommen wird
Coaster, Streichholzschachteln, T-Shirts, Tote Bags. Wir gestalten Material, das Gäste freiwillig in die Welt tragen, statt im Mülleimer am Ausgang zu landen.
Ausgewählte Arbeiten

Weingut Werner – Weinetiketten
Vom Weinberg ins Regal — Etiketten, die Charakter und Herkunft eines kleinen Weinguts in eine eigene Bildsprache übersetzen.

ANNA YUNA – Musik-Branding
Eine Bildsprache, die zwischen Neonlicht und Mondlicht oszilliert — Cover-Artwork und Bühnenauftritt für eine Musikerin.
Häufige Fragen
- Was kostet ein Branding für eine Bar?
- Ein komplettes Bar-Branding mit Logo, Visueller Identität, Getränkekarten-System und einer Grundausstattung an Coastern, Streichhölzern und Beschilderung liegt typischerweise zwischen 7.000 € und 20.000 €. Hinzu kommen Druck und Produktion, die wir transparent ausweisen.
- Wie lange dauert das Projekt bis zur Eröffnung?
- Ein vollständiger Markenaufbau für eine Bar braucht in der Regel 8 bis 14 Wochen. Reine Karten- oder Identity-Auffrischungen sind in 4 bis 7 Wochen machbar, abhängig von Drucklauf und Beschilderung.
- Können wir die Karte selbst aktualisieren?
- Ja. Wir liefern bearbeitbare Vorlagen in InDesign oder als Figma-System, mit denen das Team Cocktails und Preise selbst tauscht. Layout, Typografie und Hierarchie bleiben dabei stabil, die Marke kippt nicht beim ersten Update.
- Welche Materialien funktionieren für eine Bar?
- Für Coaster nehmen wir gerne Naturkarton mit Risodruck oder Lasercut, für Karten Wachstuch, Lederhülle oder Munken Pure 240g. Streichholzschachteln, Banderolen und Aufkleber lassen sich gut in kleinen Auflagen produzieren. Wir wählen so, dass es zu Preisniveau und Haptik der Bar passt.
- Arbeiten Sie deutschlandweit?
- Ja. Bars und Pubs in jeder Region Deutschlands sind Teil des normalen Projektportfolios, von Naturwein-Bars in Kleinstädten bis zu Pub-Konzepten in Großstadtvierteln. Briefings und Andrucke laufen vollständig remote. Vor-Ort-Termine zur Eröffnung werden separat geplant.
Projekt starten?
Erzähl mir kurz, worum es geht — in einem 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob und wie wir zusammen arbeiten.