Eine Lebensmittelverpackung ist ein verdichtetes Markenversprechen. Sie erklärt in zwei Sekunden, was im Inneren steckt, wer dahintersteht und warum dieser Preis. Sie konkurriert im Supermarkt, im Bio-Laden, im Hofladen oder auf dem Online-Shop mit Produkten, die das Gleiche behaupten. Food Packaging entscheidet damit nicht nur über den Erstkauf, sondern auch über die Marke im Küchenregal: Wer dort jeden Morgen das gleiche Glas sieht, baut Markentreue auf, oder eben nicht. Wir gestalten Food Branding und Lebensmittelverpackung für Manufakturen, Marken im Handel und Direktverkäufer, die mit ihrem Produkt im Regal nicht untergehen wollen.

Was Food Packaging besonders macht

Eine Lebensmittelverpackung hat ein juristisches und ein gestalterisches Mandat. Juristisch verlangt die LMIV Pflichtangaben in einer Mindestschriftgröße. Gestalterisch verlangt das Regal eine klare Hierarchie in zwei Sekunden. Beide Mandate kollidieren oft, weil die Pflichtangaben auf der Rückseite landen, aber bei kleinen Etiketten gibt es keine Rückseite. Wir bauen Layouts, die Pflichtangaben sauber unterbringen, und gleichzeitig vorn Hierarchie und Persönlichkeit zeigen. Bei einer Etikettenlinie für Marmelade, Honig oder Saucen heißt das oft, mit Rundetiketten und Banderolen zu arbeiten, die unterschiedliche Funktionen tragen.

Material zählt doppelt. Lebensmittelkontakt verlangt zugelassene Beschichtungen, also lassen sich nicht alle Naturpapiere oder Folien beliebig einsetzen. Gleichzeitig zieht das Thema nachhaltige Verpackung bei Food besonders, weil Käuferinnen und Käufer dort sensibilisiert sind. Wir arbeiten mit FSC-Karton, mineralölfreien Farben und Mono-Material-Lösungen, die im Recyclingstrom funktionieren, und sagen klar, was geht und was Marketing-Wunschdenken ist.

Was wir konkret machen

Ein Food-Packaging-Projekt umfasst die strategische Klärung der Markenpositionierung, die Gestaltung der gesamten Verpackungslinie, die Erarbeitung der Pflichtangaben in Abstimmung mit der Rechtsabteilung oder einem Lebensmittel-Berater, die Reinzeichnung mit Stanzkonturen und Profilkonvertierung, und die Begleitung der Druckabwicklung bis zur Erstauflage. Bei Marken mit eigenem Logo arbeiten wir auf der vorhandenen Identität auf, bei Neugründungen entwickeln wir das Markendesign gemeinsam. Wir liefern druckreife Daten, ein finales Sample und ein PDF-Mockup für Vertrieb und Handel.

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Pflichtangaben sind keine Gestaltungsfeinde

Zutaten, Nährwerte, Allergene, MHD. Wir bauen die Pflichtinformationen so ein, dass sie lesbar bleiben, ohne die Vorderseite zu verstopfen.

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Vom Regal aus, nicht von Pinterest

Eine Lebensmittelverpackung konkurriert in 1,5 Meter Entfernung mit zwölf anderen Produkten. Wir bauen Hierarchie und Farbsystem mit Blick auf das echte Umfeld.

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Materialwahl entscheidet Recycling

Mono-Material, FSC-Karton, kompostierbare Folien. Eine Food-Verpackung muss heute funktionieren und morgen sortenrein im Wertstoffstrom landen.

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Skaliert mit dem Sortiment

Neue Sorte, neues Format, Saisonedition. Das System trägt die Erweiterung mit, statt jedes Mal neu erfunden zu werden.

Häufige Fragen

Eine Einzelverpackung mit Etikett, Frontfläche und Reinzeichnung liegt zwischen 2.500 € und 5.500 €. Eine Food-Range mit drei bis acht Varianten, Faltschachtel, Banderole und Druckabwicklung bewegt sich zwischen 7.500 € und 22.000 €. Premium-Linien mit aufwendiger Veredelung können darüber liegen.

Vom Briefing bis zur Druckfreigabe planen wir 6 bis 10 Wochen. Ein einzelnes Etikett auf vorhandener Flasche oder Dose schaffen wir in 4 bis 6 Wochen. Eine größere Range mit Sonderveredelung, Andruck und mehreren Sorten braucht 10 bis 14 Wochen.

Die Lebensmittel-Informationsverordnung verlangt Bezeichnung, Zutatenliste mit Allergenen, Nettofüllmenge, Mindesthaltbarkeitsdatum, Hersteller, Nährwertdeklaration und ggf. Herkunftsangabe. Wir bauen die Angaben so ein, dass die Lesbarkeit der Pflichtschriftgröße eingehalten wird, ohne dass die Vorderseite verstopft.

Für trockene Produkte funktioniert FSC-Karton mit Innenausbau aus Mono-Material-PE oder Papier. Für feuchte Produkte braucht es Beschichtungen, die mit Recyclingströmen verträglich sind. Für Kaffee und Tee gibt es kompostierbare Aromaschutzbeutel. Wir prüfen Materialkombinationen mit der Druckerei vor der Gestaltung.

Ja. Food-Marken, Manufakturen, Hofläden und Bio-Betriebe in jeder Region Deutschlands gehören zur normalen Arbeit. Briefings, Materialmuster und Andrucke laufen remote, Vor-Ort-Termine zur Abfüllung oder Druckabnahme sind separat planbar.

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