Branding für Bio-Betriebe
Eine Marke, die zwischen EU-Bio-Logo, Demeter-Siegel und CSA-Kiste trägt, vom Logo über die Liefer-Tüte bis zum Etikett im Regal. Für Bio-Betriebe deutschlandweit.
Ein Bio-Betrieb verkauft selten nur Lebensmittel. Er verkauft die Erntelogik, die Beziehung zur Erde, die Entscheidung, kein Glyphosat aufs Feld zu kippen. Damit aus EU-Bio-Logo, Demeter-Siegel und CSA-Kiste eine Marke wird, die diese Logik trägt, braucht es mehr als ein grünes Blatt im Logo. Es braucht ein System, das von der Liefer-Tüte bis zum Saisonbrief dieselbe Geschichte erzählt. Wir bauen Marken für Bio-Betriebe, die diese Linie halten.
Wo Bio-Branding entscheidet
Der erste Berührungspunkt ist meistens das Regal. Im Bioladen, im Hofladen, in der Discounter-Bio-Reihe stehen zwanzig grüne Etiketten daneben, alle mit Siegel, alle mit Saatgut-Versprechen, alle mit Hof-Erzählung. Wer hier auf zwei Metern Abstand erkannt wird, gewinnt die Erstkäuferin. Der zweite Berührungspunkt ist die Liefer-Tüte: der Saisonbrief, der jeden Donnerstag mitkommt, die Rezeptkarte, die das Mangold-Problem löst, die Kisten-Etikettierung, die den Lieferschein begleitet. Drittens kommt die Stammbeziehung, und damit der Hof-Spaziergang im Sommer, der Saisonkalender für Stammabonnenten, die Postkarte zur Pflanzaktion. Wenn diese drei Stationen wie aus einer Hand wirken, wird der Hof zur Stammquelle.
Wir denken Markendesign für Bio-Betriebe deshalb nicht von der Mood-Card aus, sondern von der Etikettenfamilie und der Nachhaltigen Verpackung. Welche Siegel müssen aufs Etikett, in welcher Reihenfolge? Wie sieht die Liefer-Tüte aus, wenn sie wirklich kompostierbar ist und nicht nur so aussieht? Aus diesen Fragen wird die Visual Identity, nicht umgekehrt. Glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation zählt mehr als ein grünes Blatt: zeigen, woher der Saatgut kommt, wie die Kreislaufwirtschaft auf dem Hof aussieht, welche Anteilseignerinnen die CSA tragen.
Was wir konkret machen
Ein typisches Bio-Projekt umfasst die Markenidentität mit Logo, Schrift und Farbe, die Etikettenfamilie für die Produktlinie, die nachhaltige Verpackung für CSA-Kiste und Liefer-Tüte, einen Saisonbrief und Hof-Booklet, das Saisonplakat für Hofladen und Marktstand sowie eine Website und eine Landingpage für CSA-Anmeldung. Wir starten mit einem Brand-Audit, damit wir wissen, wo Sie zwischen Demeter-Höfen, Bio-Discount-Lieferanten und urbanen CSA-Initiativen stehen.
Konkret heißt das: Sie bekommen am Ende ein Set, das eine neue Mitarbeitende in der CSA-Halle am ersten Tag bedienen kann. Wochenstand in den Saisonbrief eintragen, Etikett auf die Kiste kleben, Tüte in den Korb stecken, Saisonplakat im Hofladen austauschen. Die Marke arbeitet für Sie, nicht andersrum.
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Siegel im Etikett, Marke im Kopf
EU-Bio, Demeter, Bioland, Naturland gehören aufs Etikett. Aber niemand kauft das Siegel allein. Wir gestalten Etiketten, in denen die Pflichtelemente Pflicht bleiben und Ihre Marke trotzdem die Hauptrolle spielt.
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Eine Bildsprache für CSA-Kiste und Hofladen
Liefer-Tüte, Kisten-Etikett, Saisonkarte und Online-Auftritt sollen erkennbar zur selben Marke gehören. Wir bauen ein System, kein Sammelsurium aus Anbau-Verbandlogos und improvisierten Sticker-Lagen.
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Glaubwürdig in der Nachhaltigkeits-Kommunikation
Bio ist Tabellenstandard, kein Markenargument mehr. Wir helfen, das eigene Versprechen so zu zeigen, dass Käufer den Unterschied zwischen Bio-Discount und echter Direktvermarktung erkennen.
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Anschlussfähig bei Wachstum
Neue Liefer-Region, neue Produktlinie, Café im Hof. Die Identität trägt mit, statt jedes Mal neu erfunden zu werden.
Ausgewählte Arbeiten

Odds & Ends – App Design
Reste verkochen statt wegwerfen — UI-Konzept und Markenwelt für eine App gegen Lebensmittelverschwendung.

Weingut Werner – Weinetiketten
Vom Weinberg ins Regal — Etiketten, die Charakter und Herkunft eines kleinen Weinguts in eine eigene Bildsprache übersetzen.

TheSharp.Club – Verpackungsdesign
Verpackung als Ritual: Etiketten, Box und Banderole für einen Klingen-Club, der Handwerk zelebriert.
Häufige Fragen
- Was kostet ein Branding für einen Bio-Betrieb?
- Eine durchgängige Markenarbeit für einen Bio-Betrieb mit Logo, Visual Identity, Etikettenfamilie für die Produktlinie, Verpackung für CSA-Kiste und Liefer-Tüte, Saisonkarte und Online-Auftritt liegt typischerweise zwischen 5.000 € und 14.000 €. Der Rahmen hängt von der Produktbreite und dem Vertriebskanal ab. Wir klären das im Erstgespräch.
- Wie lange dauert das Projekt vom Briefing bis zum Launch?
- Ein vollständiger Markenaufbau für einen Bio-Betrieb braucht in der Regel 8 bis 12 Wochen. Wenn nur die Etikettenfamilie und die Liefer-Tüte erneuert werden, sind 4 bis 6 Wochen realistisch. Den Etiketten-Andruck planen wir mit dem Etikettendrucker so, dass die nächste Charge schon mit neuer Optik ausgeliefert wird.
- Können wir mehrere Anbau-Verbände auf demselben Etikett zeigen?
- Ja, wenn die Vorgaben das hergeben. EU-Bio ist Pflicht, Demeter, Bioland oder Naturland sind freiwillig. Wir kennen die Platzierungs- und Mindestgrößen-Vorgaben jedes Verbands und gestalten das Etikett so, dass alle Pflichtmarken Platz haben und Ihre Marke vorne bleibt.
- Wie zeigen wir die CSA-Kisten-Geschichte glaubwürdig?
- Mit Substanz, nicht mit Bio-Vokabeln. Wir gestalten Kisten-Etikett, Liefer-Tüte, Saisonkarte und Lieferbegleiter so, dass die Erntelogik sichtbar wird, was diese Woche im Acker reif ist, was als Nächstes kommt, wer auf dem Hof daran arbeitet.
- Arbeiten Sie deutschlandweit?
- Ja. Bio-Betriebe in jeder Region Deutschlands gehören zur normalen Projektlandschaft. Briefings, Workshops und Etiketten-Andrucke laufen remote, Verkostungen vor Ort werden separat geplant. Ein Termin am Hof für Fotomaterial planen wir bei Bedarf zur Erntesaison.
Projekt starten?
Erzähl mir kurz, worum es geht — in einem 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob und wie wir zusammen arbeiten.