Branding für Locations und Eventvermietung

Eine Marke, die zwischen Foto-Strecke und Buchungs-PDF trägt, vom Logo über den Locationkatalog bis zum Grundriss. Für Eventlocations und Vermietungsbetriebe deutschlandweit.

Eine Eventlocation verkauft selten den Raum selbst. Sie verkauft eine Hochzeit, die acht Monate später stattfindet. Oder eine Tagung, deren Datum schon im Vorstands-Kalender steht. Und in diesem Vorlauf entscheidet das Branding: ob ein Katalog weitergeschickt oder gelöscht wird, ob ein Grundriss dem Caterer hilft oder Rückfragen erzeugt, ob das Leitsystem am Veranstaltungsmorgen funktioniert oder die Rezeption verstopft.

Laut GCB German Convention Bureau werden Locations zunehmend über digitale Kanäle gebucht. Und dort entscheidet das Material in den ersten Sekunden.

Wo Location-Branding wirklich zählt

Veranstalter und Paare vergleichen meist drei bis fünf Locations. Sie öffnen die Website, laden den Katalog herunter, schicken die PDF in die WhatsApp-Gruppe. In diesem Vergleich geht es nicht ums schönste Foto des Saals. Es geht darum, ob das Material professionell genug wirkt, um einen Besichtigungstermin zu rechtfertigen.

Ein guter Locationkatalog erspart drei Mails. Ein lesbar gestalteter Grundriss erspart das Telefonat mit dem Caterer. Und ein Wegeleitsystem, das auch für Gäste ohne Ortskenntnis funktioniert, spart am Veranstaltungstag Chaos, das kein Team braucht.

Branchenverbände wie FAMAB weisen regelmäßig darauf hin, wie stark die Buchungsentscheidung bei Eventlocations von der Qualität der Unterlagen abhängt. Ein Festsaal mit schlechtem Katalog verliert gegen eine Galerie mit guter Aufbereitung, auch wenn der Raum besser wäre.

Was in einem typischen Projekt steckt

Jede Location hat ein anderes Profil. Ein Industrieloft bucht andere Kunden als ein Schloss. Ein Loft mit Dachterrasse positioniert sich anders als ein Saal mit Inhouse-Catering. Deshalb beginnen wir mit einem kurzen Markenworkshop, bevor Farbe oder Typografie festgelegt werden.

Danach arbeiten wir uns durch das, was tatsächlich gebraucht wird:

Die Markenidentität mit Logo, Schrift und Farbe bildet die Grundlage. Darauf aufbauend gestalten wir den Locationkatalog für Druck und PDF, ein Grundriss-Set für alle Räume und Bestuhlungsvarianten sowie das Buchungs-PDF mit Mietpreisen pro Stunde oder Tag, Optionspaketen und rechtlichen Hinweisen zur Versammlungsstätten-Verordnung (VStättVO).

Für die Website bauen wir eine klare Räume-Übersicht und eine Anfragestrecke, die auf Mobilgeräten genauso funktioniert wie am Desktop. Bei saisonalen Schwerpunkten, etwa Hochzeitssaison oder Weihnachtsfeiern, ergänzen wir eine Landing Page.

Schließlich kommt das Leitsystem im Haus: Lageplan, Beschilderung der Eingänge, Zonenmarkierungen für Saal, Küche und Garderobe. Nicht als Luxus, sondern damit Gäste selbstständig ankommen.

Heraus kommt ein Set, das ein neuer Mitarbeiter im Vertrieb am ersten Tag bedienen kann. Katalog öffnen, Anfrage zuordnen, Mappe versenden. Grundriss ausdrucken, an den Caterer schicken. Die Marke arbeitet vom ersten Klick auf eine Peerspace-Anzeige bis zum letzten Gast.

Wer sich für verwandte Branchen interessiert: Das Hotel- und Tourismus-Branding teilt viele der gleichen Anforderungen, ebenso die Arbeit für Konferenzen und Seminarveranstalter.

  1. 01

    Locationkatalog, der zum Termin führt

    Veranstalter und Brautpaare entscheiden anhand der PDF, ob sie zur Besichtigung kommen. Wir gestalten den Katalog so, dass er bestellt, gespeichert und weitergeschickt wird.

  2. 02

    Grundrisse, die jeder lesen kann

    Saal, Garten, Empfang, Küche. Ein guter Grundriss ersetzt zehn Telefonate. Wir bauen die Pläne so, dass Catering, Tonstudio und Fotograf darin sofort planen können.

  3. 03

    Foto-Strecke mit System

    Räume sehen je nach Bestuhlung anders aus. Wir bauen ein Bild-System mit klaren Bildgrößen und Beschriftungen, das Hochzeit und Firmenevent gleich überzeugt.

  4. 04

    Anschlussfähig bei mehreren Räumen

    Hauptsaal, Lounge, Outdoor-Bereich, Studio. Die Marke trägt das gesamte Haus, ohne dass jeder Raum eine eigene Subbrand braucht.

Häufige Fragen

Was kostet ein Branding für eine Eventlocation?
Eine durchgängige Markenarbeit mit Logo, Visueller Identität, Locationkatalog, Grundriss-Set, Buchungs-PDF und Website liegt typischerweise zwischen 5.000 € und 14.000 €. Den genauen Rahmen klären wir im Erstgespräch, abhängig von der Zahl der Räume und Mietformate.
Wie lange dauert das Projekt vom Briefing bis zum Einsatz?
Ein vollständiger Markenaufbau für eine Location braucht in der Regel 6 bis 12 Wochen. Wenn ein Sommer-Saisonstart der Termin ist, planen wir Foto-Shooting, Katalog und Website rückwärts vom Stichtag.
Übernehmen Sie auch das Foto-Shooting?
Wir gestalten das Bildkonzept und arbeiten mit Fotografen zusammen, die für Locations geeignet sind. Sie bekommen am Ende ein Bild-Set, das in Katalog, Buchungs-PDF und auf der Website funktioniert, statt drei verschiedener Bildwelten zu mischen.
Können bestehende Drucksachen weiterverwendet werden?
Häufig ja. Wenn Logo oder vorhandene Foto-Strecke tragen, bauen wir darauf auf. Wo das Bestehende der Marke schadet, sagen wir das offen und schlagen einen Schritt-für-Schritt-Austausch vor.
Arbeiten Sie deutschlandweit?
Ja. Locations in jeder Region Deutschlands gehören zur normalen Projektlandschaft, von der Stadtvilla bis zur Berghütte. Briefings, Workshops und Andrucke laufen vollständig remote. Vor-Ort-Termine zum Foto-Shooting oder zur Beschilderungs-Begehung werden separat geplant.

Projekt starten?

Erzähl mir kurz, worum es geht — in einem 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob und wie wir zusammen arbeiten.