Branding für DJs und Produzent:innen

Eine Marke, die vom Demo-Booking über den Club-Slot bis zum eigenen Label trägt, vom Logo über das Cover bis zum Tour-Visual. Für DJs und Produzent:innen deutschlandweit.

Ein:e Produzent:in verkauft selten nur einen Track. Verkauft wird ein Sound, ein Wiedererkennen, eine Inbox, die einen Booker zum Klicken bringt. Eine starke Marke ist deshalb kein Logo neben dem Track-Titel, sondern ein System, das vom Demo-Booking über das Spotify-Profil bis zum Club-Plakat trägt. Wer auf SoundCloud eine Welt verspricht und auf Bandcamp eine andere, verliert noch vor dem Release.

Wo eine DJ-Marke entscheidet

Bookings entstehen in Bruchteilen einer Sekunde, oft beim Scrollen durch zwanzig Demo-Mails. Pressebild, Logo und ein einziger Trackname müssen reichen, um klar zu machen, worum es geht. Im zweiten Schritt entscheidet das Cover, ob die EP gespeichert oder weitergewischt wird. Im dritten Schritt entscheidet das Tour-Plakat, ob der Slot beim Festival ausverkauft wird. Eine starke Markenarbeit baut diese drei Stationen als ein zusammenhängendes Set, nicht als drei einzelne Aufträge.

In einem Markt mit Millionen Tracks pro Jahr ist Unterscheidbarkeit das, was zwischen "im Algorithmus untergehen" und "zur Stammrotation werden" liegt. Wir starten deshalb nicht mit Pinterest, sondern mit einer Brand-Strategie, einer Hörsession und einer kurzen Recherche zu vergleichbaren Acts.

Was wir konkret machen

Ein typisches DJ- oder Producer-Projekt umfasst Logo und Wortmarke, Albumcover-Design für Single, EP oder Album, Tour-Visuals für Festival- und Club-Slots, Konzertplakat-Design im Format A1 oder B1, ein Merch-Set, ein Pressekit (Bio, Pressefoto-Richtlinie, technical rider) und Social-Templates inklusive Spotify Canvas. Wenn ein Künstlername noch gesucht wird, kommt Naming dazu. Konkret heißt das: ein klares System, das ihr nach dem Projekt selbstständig auf die nächsten drei Releases anwenden könnt.

  1. 01

    Eine Bildsprache, die im Booking funktioniert

    Pressefoto, Logo, Cover und Story sollten dem Booker in 30 Sekunden erzählen, worum es geht. Wir bauen ein Set, das im Inbox-Vorschaubild und auf dem Club-Flyer gleichermaßen wirkt.

  2. 02

    Material, das den Release-Zyklus trägt

    Cover, Tour-Plakate, Spotify Canvas, Stream-Overlays. Alles wird so gestaltet, dass die nächste EP nicht jedes Mal eine neue Welt braucht.

  3. 03

    Sound trifft Typografie

    Wir hören die Tracks, bevor wir layouten. Eine Techno-Producerin braucht eine andere Typografie als ein UK Bass DJ. Die Schrift übersetzt den Sound, statt ihn zu illustrieren.

  4. 04

    Anschlussfähig bei eigenem Label

    Wenn aus dem Producer-Alias ein eigenes Plattenlabel wird, soll das System weiterlaufen, nicht von vorn beginnen. Wir bauen Identitäten, die mitwachsen.

Häufige Fragen

Was kostet ein Branding für eine:n DJ oder Produzent:in?
Ein Grund-Branding mit Logo, Visueller Identität und einem Cover-Set für die erste EP liegt zwischen 3.000 € und 7.500 €. Inklusive Merch-Linie, Stream-Overlays und Pressekit landet das Projekt typischerweise bei 4.500 € bis 9.000 €. Den Rahmen klären wir im Erstgespräch.
Wie lange dauert ein Projekt vom Briefing bis zum Release?
Ein vollständiges Branding inklusive EP-Artwork braucht 6 bis 10 Wochen. Eine reine Cover-Gestaltung für einen Track oder eine Single ist in 2 bis 4 Wochen realistisch. Wenn ein Release-Datum feststeht, planen wir Pressdeckel und Mastering-Korridor frühzeitig mit ein.
Wie geht ihr mit Künstlernamen und Aliasen um?
Wenn ein neuer Producer-Name gebraucht wird, gehören [Naming](/leistungen/strategie/naming) und Verfügbarkeitsprüfung dazu. Wir prüfen Spotify, Bandcamp, SoundCloud, Domain und Instagram, bevor das Logo gezeichnet wird. So gibt es keinen späteren Bruch.
Können Cover und Tour-Visuals zusammen entstehen?
Ja, das ist sogar die wirtschaftlichste Reihenfolge. Wenn das Cover-Konzept steht, übersetzen wir es direkt in Tour-Plakate, Spotify Canvas und Stream-Overlays. So entsteht eine Release-Welt, kein Sammelsurium aus drei verschiedenen Mood-Boards.
Arbeitet ihr deutschlandweit?
Ja. DJs und Produzent:innen in jeder Region Deutschlands gehören zur normalen Projektlandschaft. Briefings, Hörsessions und Layout-Reviews laufen vollständig remote, Studiotermine fürs Pressebild werden separat geplant.

Projekt starten?

Erzähl mir kurz, worum es geht — in einem 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob und wie wir zusammen arbeiten.