Branding für Museen
Eine Marke, die zwischen Sammlung, Vermittlung und Wegeleitung trägt, vom Plakat über den Audioguide bis zum Klingel-Ticket. Für Museen und Ausstellungshäuser deutschlandweit.
Ein Museum verkauft selten nur ein Ticket. Es verkauft eine Begegnung, eine Vermittlung, ein Erinnern. Das beginnt mit dem Plakat im Straßenraum, geht weiter über die Klingel an der Kasse, das Saalheft, das Werkschild, den Audioguide, das Schulmaterial und endet im Buch im Museumsshop. Wer auf dem Plakat eine Welt verspricht und im Saal eine zweite, dritte, vierte zeigt, verliert die Aufmerksamkeit, die eine Ausstellung von der ersten Sekunde an braucht.
Wo eine Museums-Marke entscheidet
Die meisten Besucher entscheiden in drei Sekunden. Beim Vorbeigehen am Plakat, beim Scrollen durch die Website, beim Anstellen an der Klingel-Schlange. Erst dann beginnt das eigentliche Erlebnis im Haus, das durch Wegeleitung, Saaltext und Werkschild geprägt ist. Eine starke Museums-Marke sorgt dafür, dass diese Stationen aufeinander verweisen, statt sich gegenseitig zu widersprechen. Eine Sonderausstellung mit knalliger Identität in einem Haus mit ruhiger Sammlungspräsentation funktioniert nur, wenn beide Welten sichtbar zur selben Institution gehören.
In einer Museumslandschaft mit über 6.700 Häusern in Deutschland ist Unterscheidbarkeit zwischen Häusern wichtig, Konsistenz innerhalb eines Hauses entscheidend. Wir starten deshalb mit einer Brand-Strategie, klären Häuser-Architektur und Stimmen zwischen Sammlung, Sonderausstellung und Vermittlung, und übersetzen das danach in Markendesign, Visuelle Identität und ein Icon-System für die Vermittlung.
Was wir konkret machen
Ein typisches Museum-Projekt umfasst die Hauptmarke und ihre Tochter-Bezeichnungen, ein durchgängiges Leitsystem von der Fassade bis zum Werkschild, das Plakat und Saalheft pro Ausstellung, das Werkverzeichnis und den begleitenden Sammlungs- oder Ausstellungs-Katalog, das Vermittlungsmaterial in mehreren Lesestufen, die Layout-Grundlage für Audioguide und App, das Eventbranding für Eröffnung und Lange Nacht der Museen und einen schlanken Webauftritt mit Ticketing-Integration und Klingel-Ticket-Logik. Konkret heißt das: Wir bauen einmal das System, ihr setzt die nächsten drei Sonderausstellungen mit klar definierten Bausteinen um, ohne dass die Vermittlung plötzlich nach Vereinsheft aussieht.
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Eine Identität, viele Sprachen
Hauptmarke, Sammlungsstrang, Sonderausstellung, Vermittlungslinie. Wir bauen ein System, in dem Tochterprogramme erkennbar zur Mutter gehören, ohne dass jede Ausstellung einen neuen Anstrich bekommt.
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Wegeleitung als Teil der Marke
Schilder, Saaltexte und Werkschilder sind kein Anhang. Sie sind das Element, mit dem Besucher am längsten Augenkontakt haben. Wir gestalten das Leitsystem als Bestandteil der visuellen Identität, nicht als Nachgedanke.
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Vermittlung, die nicht belehrt
Familien-Heft, Schulmaterial, Audioguide-Layout, App-Screens. Vermittlung lebt von Tonalität, Bildsprache und Lesbarkeit. Wir bauen sie so, dass Sechsjährige und Studienrätinnen denselben Saal verlassen können.
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Anschlussfähig über Ausstellungen hinweg
Sammlungspräsentation, Sonderausstellung, Wechselformat. Die Identität trägt zwischen Programmen, statt jede Sonderausstellung mit einer eigenen Welt zu beginnen, die nach drei Monaten verschwindet.
Ausgewählte Arbeiten

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Super Me – Mental Health Game
Pixel-Heldinnen, kräftige Farben und ein neonpinker Tonfall — Charakter und Markenwelt für ein Mental-Health-Game.
Häufige Fragen
- Was kostet ein Branding für ein Museum?
- Ein Museum-Branding mit Hauptmarke, Visueller Identität, Leitsystem-Grundlage und Vermittlungsmaterial liegt typischerweise zwischen 12.000 € und 40.000 €. Den Rahmen klären wir im Erstgespräch, abhängig von Sammlungsumfang, Anzahl der parallelen Ausstellungen, dem Stand des bestehenden Wegeleitsystems und davon, ob auch eine neue Website Teil des Projekts ist.
- Wie lange dauert ein Museum-Projekt vom Briefing bis zur Eröffnung?
- Ein vollständiger Markenaufbau mit Identität, Leitsystem und Vermittlungslinie braucht in der Regel 12 bis 24 Wochen. Eine reine Sonderausstellungs-Identity ist in 6 bis 10 Wochen realistisch. Wenn ein Eröffnungstermin feststeht, planen wir Drucksachen, Schilder und Webrelease rückwärts.
- Übernehmt ihr auch das Wegeleitsystem im Haus?
- Ja. Wir entwickeln das [Wegeleitsystem](/leistungen/raum-signage/wegeleitsystem) als Teil der visuellen Identität, von Außenbeschilderung über Etagenleitung bis zu Saalnummern und Werkschildern. Bei Bedarf arbeiten wir mit Schilder-Werkstätten zusammen, mit denen wir bereits Projekte umgesetzt haben.
- Was ist mit Audioguide, App und digitalem Vermittlungsmaterial?
- Das Layout der Audioguide-Oberfläche, der App-Screens und der digitalen Vermittlungsstationen läuft in derselben Markenwelt wie das gedruckte Material. So entstehen keine Brüche zwischen Saalheft, Display und Saaltext.
- Arbeiten Sie deutschlandweit?
- Ja. Museen in jeder Region Deutschlands gehören zur normalen Projektlandschaft, von Landesmuseum bis Kunstverein. Briefings, Kurator:innen-Gespräche und Layout-Reviews laufen vollständig remote. Vor-Ort-Termine zur Hängungsprobe, Schilder-Abnahme oder Eröffnung werden separat geplant.
Projekt starten?
Erzähl mir kurz, worum es geht — in einem 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob und wie wir zusammen arbeiten.