Branding für Plattenlabels
Eine Marke, die den Katalog trägt, von der Katalognummer über den Promo-Sleeve bis zum Vinyl-Mailer und Spotify Canvas. Für Plattenlabels und Imprints deutschlandweit.
Ein Plattenlabel verkauft selten nur ein Album. Es verkauft eine Auswahl, ein Versprechen, eine Schule des Hörens. Das beginnt bei der Katalognummer auf dem Sleeve, geht über den Promo-Sleeve im Journalisten-Postfach, das Vinyl im Mailer, das Press-Release-Heft im Tonstudio und endet beim Spotify Canvas, der drei Sekunden Loop pro Track verkauft. Wer auf dem Sleeve eine Welt verspricht und im Webshop eine zweite, dritte, vierte zeigt, verliert die Sammler-Bindung, die ein Label braucht, um den nächsten Release vorzubestellen.
Wo eine Label-Marke entscheidet
Labels leben von wiederkehrenden Käufer:innen, die zwei oder drei Releases im Jahr ungesehen kaufen, weil sie der Auswahl des Hauses vertrauen. Eine starke Label-Identität sorgt dafür, dass dieses Vertrauen auf jedem Cover, auf jedem Spine im Plattenregal und auf jeder Bandcamp-Seite des Katalogs sichtbar ist. Gleichzeitig muss die Marke flexibel genug sein, dass eine experimentelle EP und eine zugängliche Single nebeneinander stehen können, ohne dass beide entweder anonym oder uniform wirken.
In einer Musiklandschaft, in der weltweit täglich über 100.000 neue Tracks veröffentlicht werden, ist die Wiedererkennung über das Label, nicht nur über den Artist, eine der wenigen verlässlichen Brücken zwischen Hörer:in und Katalog. Wir starten mit einer Brand-Strategie, klären A&R-Logik, Tonalität und das Verhältnis zwischen Label und einzelnem Release, und übersetzen das in Markendesign, Visuelle Identität und eine Typografie, die auf jedem Sleeve denselben Stempel setzt. Wenn das Label oder eine neue Imprint-Reihe einen Namen sucht, kommt Naming dazu.
Was wir konkret machen
Ein typisches Label-Projekt umfasst Logo und Wortmarke, die Katalognummer-Logik mit Format und Position auf Sleeve, Spine und Mailer, das Sleeve-System (Front, Back, Spine, Innenhülle), die Albumcover-Reihe für die ersten Releases, das Artist-Branding für die Acts des Labels, das Promo-Sleeve- und Mailer-Design, die Press-Release-Mappe, Tour- und Release-Plakate, eine Merch-Linie für das Label und einzelne Acts, das Spotify-Canvas-Layout, und einen Webauftritt mit Webshop. Konkret heißt das: Wir bauen einmal das System, ihr veröffentlicht Release 014 ohne Layout-Schleife, das Vinyl-Werk weiß, was es zu liefern hat, und die Sammlung im Regal des Käufers fängt nach drei Releases an, sich wie ein Katalog zu lesen.
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Ein Label, viele Stimmen
Jeder Release braucht eine eigene Welt, das Label muss trotzdem auf dem Cover zu erkennen sein. Wir bauen ein System, in dem Albumcover, Sleeve und Spine zueinander gehören, ohne dass alle Veröffentlichungen wie eine Schablone aussehen.
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Katalognummer als Markenträger
KAT001, KAT042, KAT156. Eine sauber gesetzte Katalognummer auf Sleeve, Spine, Promo und Webshop ist die ruhigste, wirksamste Markenarbeit, die ein Label leisten kann. Wir definieren Format, Position und Schrift so, dass sie zehn Jahre trägt.
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Druck, der den Vinyl-Versand übersteht
Sleeve, Innenhülle, Mailer, Promo-Begleitschreiben, Press-Release-Mappe. Wir gestalten für Vinyl-Werke, Versandpapier und Journalist:innen-Postfächer, statt für eine Render-Ansicht im Pitchdeck.
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Anschlussfähig über den Katalog hinweg
Release 014 muss sich nicht wie Release 003 anfühlen, aber beide sollen erkennbar vom selben Label kommen. Wir bauen eine Klammer, die Reissue, EP und Album-Debut zusammenhält, ohne neue Artists in eine Uniform zu zwingen.
Häufige Fragen
- Was kostet ein Branding für ein Plattenlabel?
- Ein Label-Branding mit Logo, Visueller Identität, Sleeve-System, Katalognummer-Logik, Promo-Mappe und Webshop liegt typischerweise zwischen 5.000 € und 14.000 €. Den Rahmen klären wir im Erstgespräch, abhängig von der Größe des Katalogs, der Frage, ob die ersten Releases mitgestaltet werden, und davon, ob auch ein Online-Shop Teil des Projekts ist.
- Wie lange dauert ein Label-Projekt vom Briefing bis zum ersten Release?
- Ein vollständiges Label-Branding braucht in der Regel 6 bis 12 Wochen. Wenn ein konkreter Release als Auftakt ansteht, planen wir rückwärts vom Pressdeckel-Termin im Vinyl-Werk und stimmen Mailer, Promo und Spotify Canvas auf das Datum ab.
- Gestaltet ihr auch die einzelnen Releases mit?
- Ja. Albumcover-Reihe, Single-Artwork, Lyrics-Beilage und Promo-Sleeve gehören zur laufenden Arbeit. Häufig betreuen wir die ersten drei bis fünf Releases gemeinsam mit dem Label, danach setzen Art-Direktion oder die Artists die Reihe selbst weiter um.
- Was ist mit Vinyl-Mailer, Promo-Mappe und Versand?
- Vinyl-Mailer, Promo-Begleitschreiben und Press-Release-Mappe sind Teil der Markenarbeit. Wir empfehlen Druckereien, Vinyl-Werke und Mailer-Hersteller, mit denen wir gearbeitet haben, holen Angebote ein und betreuen die Andrucke, sodass die Sendung an Journalist:innen wie ein Release-Tag aussieht, nicht wie eine Beilage.
- Arbeitet ihr deutschlandweit?
- Ja. Labels in jeder Region Deutschlands gehören zur normalen Projektlandschaft, von der elektronischen Imprint-Reihe bis zum kuratierten Indie-Label. Briefings, Hörsessions und Layout-Reviews laufen vollständig remote. Vor-Ort-Termine zum Cover-Shooting oder zum Andruck im Presswerk werden separat geplant.
Projekt starten?
Erzähl mir kurz, worum es geht — in einem 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob und wie wir zusammen arbeiten.
