Branding für SaaS und Software
Eine Marke, die vom App-Icon im Dock über den Onboarding-Flow bis zum Doku-Hub konsistent bleibt und Free-Trial-Nutzer in zahlende Kunden überführt. Für SaaS-Anbieter deutschlandweit.
Ein SaaS-Produkt verkauft selten ein Feature. Es verkauft das Versprechen, dass eine Aufgabe leichter wird, dass ein Team schneller liefert, dass ein Prozess endlich aufhört, im Kopf zu kleben. Damit aus einer Trial-Anmeldung ein zahlender Account wird, muss die Marke an jedem Berührungspunkt dasselbe Versprechen halten, vom App-Icon im Dock bis zur Empty State, die ein leerer Workspace anzeigt.
Wo ein SaaS-Branding entscheidet
Die meisten Kaufentscheidungen für Software fallen nicht auf der Landing Page, sondern im ersten Trial. Ein gutes Hero-Bild bringt den Klick auf "Kostenlos testen", aber die ersten sieben Minuten im Produkt entscheiden, ob daraus ein Stammkunde wird oder eine Karteileiche. Das Onboarding, die Empty States, die ersten In-App-Notifications, die Bestätigungs-E-Mail nach der Aktivierung, all das ist Markenarbeit, auch wenn es im Marketing-Backlog selten so genannt wird.
In einem Markt, in dem jede Kategorie zehn ähnliche Tools hat, ist Unterscheidbarkeit kein Style-Thema, sondern eine Frage der Conversion. Wir denken Marken deshalb nicht von Pinterest aus, sondern von der Frage: Was muss auf der Marketing-Site, im Trial-Funnel, in der Doku und in der Slack-Bot-Notification gleich sein? Den Rahmen dafür legen wir in einem Markenworkshop, bevor die ersten Skizzen für das App-Icon entstehen.
Was wir konkret machen
Ein typisches SaaS-Branding-Projekt umfasst die Markenstrategie, das Logo-Design und ein App-Icon, das im 16-Pixel-Favicon noch lesbar bleibt, die komplette Visuelle Identität mit Farbsystem, Typografie und Icon-Sprache, die Marketing-Site inklusive Landing Pages für den Trial-Funnel und einen Komponenten-Layer für das Produkt-UI, der mit dem Engineering-Team realistisch bleibt. Dazu kommen die Brand-Bausteine, die in jeder zweiten SaaS-Phase auftauchen: ein gepflegtes Changelog, ein lesbarer Doku-Hub, Templates für In-App-Notifications, ein Sales Deck für den Enterprise-Vertrieb.
Wir arbeiten gern mit Teams, die ihr Produkt ernst nehmen und Design nicht als Tapete verstehen. Wenn das Produkt klar ist, wird die Marke klar. Wenn das Produkt sich noch sucht, reden wir vor dem Design über die Markenpositionierung, damit das Branding nicht ein Versprechen einlöst, das das Produkt nicht halten kann.
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Marketing-Site und Produkt sprechen eine Sprache
Die Hero auf der Marketing-Site darf nicht im Widerspruch zum ersten Screen nach dem Login stehen. Wir bauen eine Identität, die beide Welten trägt, von der Pricing-Seite bis zur Empty State.
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Onboarding ist Design, nicht Onboarding-Text
Die ersten sieben Minuten entscheiden über die Aktivierung. Wir gestalten den Flow als sichtbares Versprechen, mit Empty States, In-App-Tooltips und Aha-Momenten an der richtigen Stelle.
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Changelog und Doku als Markenflächen
Ein gepflegtes Changelog und ein lesbarer Doku-Hub sind keine Pflichtübungen, sondern Vertrauensanker für technische Käufer. Beides wird Teil des Systems, nicht nachgereichtes Bonus-Material.
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App-Icon, das im Sidebar-Wald überlebt
Zwischen vierzig anderen Tabs und neunzig Slack-Channels muss das Icon in 16 Pixeln noch erkennbar sein. Wir entwickeln Marken, die im Kleinen funktionieren, nicht nur im Pitch-Deck.
Häufige Fragen
- Was kostet ein Branding für ein SaaS-Produkt?
- Ein durchgängiges Branding mit Logo, Visueller Identität, App-Icon, Komponenten-Sprache für das UI und einer Marketing-Site liegt typischerweise zwischen 6.000 € und 22.000 €. Den Rahmen klären wir im Erstgespräch, abhängig vom Reifegrad des Produkts, der Anzahl an Marketing-Flächen und ob bereits ein Design-System im Code existiert.
- Wie lange dauert ein SaaS-Branding-Projekt?
- Ein vollständiger Markenaufbau braucht in der Regel 8 bis 12 Wochen. Geht es nur um App-Icon, Marketing-Site und ein erstes Komponenten-Set, sind 5 bis 7 Wochen realistisch. Den Onboarding-Flow planen wir mit dem Produkt-Team gemeinsam, damit Design und Entwicklung nicht versetzt arbeiten.
- Liefert ihr ein Design-System oder nur die Marke?
- Wir liefern beides in dosierter Form. Ein Token-Set (Farben, Typografie, Spacing, Icon-Sprache) und die wichtigsten UI-Komponenten gehören in das Branding-Paket. Ein vollständiges Komponenten-System mit allen Edge Cases ist ein eigenes Projekt und wird separat angeboten.
- Arbeitet ihr mit unserem Engineering-Team zusammen?
- Ja, das ist der Normalfall. Wir liefern Designs in Figma, dokumentieren Tokens lesbar für Entwickler und stimmen mit dem Frontend ab, was tatsächlich realistisch bleibt. Keine Mockups, die im Code nie ankommen.
- Arbeitet ihr deutschlandweit?
- Ja. SaaS-Anbieter aus jeder Region Deutschlands gehören zur normalen Projektlandschaft, von Hamburg bis München, von Köln bis Leipzig. Briefings, Workshops, Reviews und Übergaben laufen vollständig remote über Figma, Loom und Video-Calls.
Projekt starten?
Erzähl mir kurz, worum es geht — in einem 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob und wie wir zusammen arbeiten.

